Heute Kronen Zeitung

Nach unten

Heute Kronen Zeitung

Beitrag  Admin am Do Mai 31, 2018 7:13 pm

Heute Krone Zeitung
https://www.pressreader.com/austria/kronen-zeitung/20180531/282604558526165

PressReader - Kronen Zeitung: 2018-05-31 - Mitten unter den Menschen
https://www.pressreader.com/austria/kronen-zeitung/20180531/282604558526165
Kronen Zeitung - 2018-05-31 - Lesung - Von Kardinal Christoph Schönborn. Ich freue mich auf die ... Das Wort Fronleichnam ist zusammengesetzt aus dem ...

IN­FO Was wird da ei­gent­lich ge­fei­ert?

   Rheinische Post Hilden31 Mai 2018+2 mehr

Als Brot des Le­bens, als ge­wan­del­te Hos­tie steht Chris­tus selbst im Mit­tel­punkt der prunk­vol­len Fron­leich­nams­pro­zes­sio­nen. Da­für steht auch der un­ge­wöhn­li­che Na­me Fron­leich­nam, denn im Alt­hoch­deut­schen steht „fron“für „Herr“und „lich­nam“für „Leib“. Ei­ne wich­ti­ge Rol­le spielt da­bei die Hos­tie: auf den ers­ten Blick nur ei­ne klei­ne Obla­te - doch für gläu­bi­ge Ka­tho­li­ken wird sie durch die Wand­lung im Got­tes­dienst zum „Leib Chris­ti“. Das geht zu­rück auf das letz­te Abend­mahl, als Je­sus den Apos­teln Brot aus­teil­te mit den Wor­ten „Das ist mein Leib“. Fron­leich­nam wur­de erst­mals 1246 im Bis­tum Lüt­tich in der Basilika St. Martin ge­fei­ert und 1264 zum Fest der Ge­samt­kir­che er­ho­ben.
Continue
Den Protestanten zeigen, wie schön es ist, katholisch zu sein
Fron­leich­nams­pro­zes­sio­nen ha­ben ei­ne lan­ge Tra­di­ti­on – In Köln und Bam­berg be­gann sie be­reits im 14. Jahr­hun­dert

   Trossinger Zeitung30 Mai 2018+39 mehr

Related Stories

   Got­tes­diens­te an Fron­leich­nam
       Schwäbische Zeitung (Riedlingen) 30 Mai 2018
   Mit­ten un­ter den Men­schen
       Kronen Zeitung 31 Mai 2018
   Wir glau­ben an ei­nen Gott
       Rheinische Post 31 Mai 2018

FO­TO: BAR­BA­RA KÖR­NER
Fron­leich­nams­fei­er auf dem Ehin­ger Markt­platz 2017.

Hier­zu­lan­de ist Fron­leich­nam noch ei­ni­ger­ma­ßen fest ver­an­kert, aber bun­des­weit ge­hört der heu­ti­ge Tag zu je­nen ka­tho­li­schen Fei­er­ta­gen, de­ren Hin­ter­grund den meis­ten kaum noch be­kannt ist. Fra­gen und Ant­wor­ten rund um das Fest, das ein­ein­halb Wo­chen nach Pfings­ten ge­fei­ert wird.

Hier­zu­lan­de ist Fron­leich­nam noch ei­ni­ger­ma­ßen fest ver­an­kert, aber bun­des­weit ge­hört der heu­ti­ge Tag zu je­nen ka­tho­li­schen Fei­er­ta­gen, de­ren Hin­ter­grund den meis­ten kaum noch be­kannt ist. Fra­gen und Ant­wor­ten rund um das Fest, das ein­ein­halb Wo­chen nach Pfings­ten ge­fei­ert wird.

Was ist Fron­leich­nam? An Fron­leich­nam brin­gen die Ka­tho­li­ken öf­fent­lich ih­ren Glau­ben zum Aus­druck, dass Gott in Brot und Wein mit­ten un­ter ih­nen ist. Als sicht­ba­res Zei­chen wird ei­ne reich ver­zier­te Mon­stranz mit ei­ner ge­weih­ten Hos­tie in fei­er­li­cher Pro­zes­si­on durch die Stra­ßen ge­tra­gen. Fron­leich­nam ist das „Hoch­fest des Lei­bes und Blu­tes Je­su Chris­ti“in der ka­tho­li­schen Kir­che. Es steht in en­gem Zu­sam­men­hang zum letz­ten Abend­mahl am Grün­don­ners­tag. Nach kirch­li­cher Leh­re hat Je­sus da­bei das Sa­kra­ment der Eucha­ris­tie ein­ge­setzt, als er den Jün­gern Brot und Wein reich­te und die Wor­te sprach „Das ist mein Leib“und „Das ist mein Blut“.

Was ist Fron­leich­nam? An Fron­leich­nam brin­gen die Ka­tho­li­ken öf­fent­lich ih­ren Glau­ben zum Aus­druck, dass Gott in Brot und Wein mit­ten un­ter ih­nen ist. Als sicht­ba­res Zei­chen wird ei­ne reich ver­zier­te Mon­stranz mit ei­ner ge­weih­ten Hos­tie in fei­er­li­cher Pro­zes­si­on durch die Stra­ßen ge­tra­gen. Fron­leich­nam ist das „Hoch­fest des Lei­bes und Blu­tes Je­su Chris­ti“in der ka­tho­li­schen Kir­che. Es steht in en­gem Zu­sam­men­hang zum letz­ten Abend­mahl am Grün­don­ners­tag. Nach kirch­li­cher Leh­re hat Je­sus da­bei das Sa­kra­ment der Eucha­ris­tie ein­ge­setzt, als er den Jün­gern Brot und Wein reich­te und die Wor­te sprach „Das ist mein Leib“und „Das ist mein Blut“.

Wann wird Fron­leich­nam ge­fei­ert? Im­mer am zwei­ten Don­ners­tag nach Pfings­ten. Der Tag soll an den Grün­don­ners­tag er­in­nern. An die­sem Tag selbst zu fei­ern, wür­de nicht zum stil­len Cha­rak­ter der Kar­wo­che pas­sen. In Städ­ten und Län­dern, in de­nen Fron­leich­nam kein ge­setz­li­cher Fei­er­tag ist, fin­den die Pro­zes­sio­nen oft am fol­gen­den Wo­che­n­en­de statt. Auch Papst Fran­zis­kus fei­ert im Va­ti­kan erst am Sonn­tag Fron­leich­nam.

Wann wird Fron­leich­nam ge­fei­ert? Im­mer am zwei­ten Don­ners­tag nach Pfings­ten. Der Tag soll an den Grün­don­ners­tag er­in­nern. An die­sem Tag selbst zu fei­ern, wür­de nicht zum stil­len Cha­rak­ter der Kar­wo­che pas­sen. In Städ­ten und Län­dern, in de­nen Fron­leich­nam kein ge­setz­li­cher Fei­er­tag ist, fin­den die Pro­zes­sio­nen oft am fol­gen­den Wo­che­n­en­de statt. Auch Papst Fran­zis­kus fei­ert im Va­ti­kan erst am Sonn­tag Fron­leich­nam.

Wann wird Fron­leich­nam ge­fei­ert? Im­mer am zwei­ten Don­ners­tag nach Pfings­ten. Der Tag soll an den Grün­don­ners­tag er­in­nern. An die­sem Tag selbst zu fei­ern, wür­de nicht zum stil­len Cha­rak­ter der Kar­wo­che pas­sen. In Städ­ten und Län­dern, in de­nen Fron­leich­nam kein ge­setz­li­cher Fei­er­tag ist, fin­den die Pro­zes­sio­nen oft am fol­gen­den Wo­che­n­en­de statt. Auch Papst Fran­zis­kus fei­ert im Va­ti­kan erst am Sonn­tag Fron­leich­nam.

Wo­her kommt der Be­griff? Fron­leich­nam hat nichts mit Tod oder Leich­nam zu tun. Das Wort stammt aus dem Alt­hoch­deut­schen. Dort steht „vron“für „Herr“und „li­cham“für „Leib“.

Wo ist Fron­leich­nam ge­setz­li­cher Fei­er­tag? In Bay­ern, Ba­den-Würt­tem­berg, Hes­sen, Rhein­land-Pfalz, Nord­rhein-West­fa­len und im Saar­land ist lan­des­weit Fei­er­tag. In Sach­sen und Thü­rin­gen ist nur in ein­zel­nen, über­wie­gend ka­tho­li­schen Re­gio­nen ar­beits­frei. Au­ßer­halb Deutsch­lands ist Fron­leich­nam un­ter an­de­rem in Ös­ter­reich, Po­len, Por­tu­gal, in ei­ni­gen Kan­to­nen der Schweiz und in Tei­len Spa­ni­ens und Bra­si­li­ens ein ge­setz­li­cher Fei­er­tag.

Wo ist Fron­leich­nam ge­setz­li­cher Fei­er­tag? In Bay­ern, Ba­den-Würt­tem­berg, Hes­sen, Rhein­land-Pfalz, Nord­rhein-West­fa­len und im Saar­land ist lan­des­weit Fei­er­tag. In Sach­sen und Thü­rin­gen ist nur in ein­zel­nen, über­wie­gend ka­tho­li­schen Re­gio­nen ar­beits­frei. Au­ßer­halb Deutsch­lands ist Fron­leich­nam un­ter an­de­rem in Ös­ter­reich, Po­len, Por­tu­gal, in ei­ni­gen Kan­to­nen der Schweiz und in Tei­len Spa­ni­ens und Bra­si­li­ens ein ge­setz­li­cher Fei­er­tag.

Gibt es ei­nen bi­bli­schen Ur­sprung? An­ders als im Fall von Os­tern, Weih­nach­ten, Pfings­ten und der meis­ten an­de­ren Fes­te geht Fron­leich­nam nicht di­rekt auf die Bi­bel zu­rück. Ei­ne en­ge Ver­bin­dung gibt es al­ler­dings zum letz­ten Abend­mahl, über das die Bi­bel be­rich­tet.

Seit wann wird Fron­leich­nam ge­fei­ert? Papst Ur­ban IV. führ­te das Fest im Jahr 1264 of­fi­zi­ell für die gan­ze Kir­che ein. Es geht zu­rück auf ei­ne Vi­si­on der Au­gus­ti­ner­non­ne Ju­lia­na von Lüt­tich im Jahr 1209. Et­wa 1270 gab es erst­mals ei­ne Fron­leich­nams­pro­zes­si­on, und zwar durch die Stra­ßen von Köln.

Mit wel­chem Brauch­tum ist das Fest ver­bun­den? Am wich­tigs­ten sind die oft prunk­vol­len Pro­zes­sio­nen, bei de­nen in der Re­gel auch die Kom­mu­ni­on­kin­der noch ein­mal in ih­ren fest­li­chen Ge­wän­dern mit­ge­hen. In vie­len Ge­mein­den wer­den die Pro­zes­si­ons­we­ge mit Fah­nen, klei­nen Al­tä­ren und Blu­men ge­schmückt. In ei­ni­gen Re­gio­nen gibt es far­ben­präch­ti­ge Blu­men­tep­pi­che, die zum Teil meh­re­re hun­dert Me­ter lang sind.

Mit wel­chem Brauch­tum ist das Fest ver­bun­den? Am wich­tigs­ten sind die oft prunk­vol­len Pro­zes­sio­nen, bei de­nen in der Re­gel auch die Kom­mu­ni­on­kin­der noch ein­mal in ih­ren fest­li­chen Ge­wän­dern mit­ge­hen. In vie­len Ge­mein­den wer­den die Pro­zes­si­ons­we­ge mit Fah­nen, klei­nen Al­tä­ren und Blu­men ge­schmückt. In ei­ni­gen Re­gio­nen gibt es far­ben­präch­ti­ge Blu­men­tep­pi­che, die zum Teil meh­re­re hun­dert Me­ter lang sind.

Wel­che be­son­de­ren Tra­di­tio­nen gibt es au­ßer­dem? In Köln fin­det die seit dem 14. Jahr­hun­dert über­lie­fer­te „Mül­hei­mer Got­te­s­tracht“auf dem Rhein statt, mit mehr als 100 Boo­ten und Schif­fen. Vom ober­baye­ri­schen See­hau­sen aus star­tet die 1935 be­grün­de­te See­pro­zes­si­on auf dem Staf­fel­see. In der seit 1390 statt­fin­den­den Bam­ber­ger Pro­zes­si­on tra­gen 18 Män­ner das 15 Zent­ner schwe­re spätot­to­ni­sche Dom­kreuz. Im Wein­ort En­din­gen am Kai­ser­stuhl gibt es Wein in of­fe­nen Ka­raf­fen, die auf den Al­tä­ren am Pro­zes­si­ons­weg auf­ge­stellt wer­den.

Wel­che be­son­de­ren Tra­di­tio­nen gibt es au­ßer­dem? In Köln fin­det die seit dem 14. Jahr­hun­dert über­lie­fer­te „Mül­hei­mer Got­te­s­tracht“auf dem Rhein statt, mit mehr als 100 Boo­ten und Schif­fen. Vom ober­baye­ri­schen See­hau­sen aus star­tet die 1935 be­grün­de­te See­pro­zes­si­on auf dem Staf­fel­see. In der seit 1390 statt­fin­den­den Bam­ber­ger Pro­zes­si­on tra­gen 18 Män­ner das 15 Zent­ner schwe­re spätot­to­ni­sche Dom­kreuz. Im Wein­ort En­din­gen am Kai­ser­stuhl gibt es Wein in of­fe­nen Ka­raf­fen, die auf den Al­tä­ren am Pro­zes­si­ons­weg auf­ge­stellt wer­den.

Wie wich­tig ist der öf­fent­li­che Cha­rak­ter des Fes­tes? Lan­ge Zeit wa­ren vie­le Fron­leich­nams­pro­zes­sio­nen kämp­fe­ri­sche De­mons­tra­tio­nen ka­tho­li­scher Fröm­mig­keit, sagt Brauch­tums­for­scher Man­fred Be­cker-Hu­ber­ti: „Die obers­te De­vi­se war lan­ge Zeit: den Pro­tes­tan­ten zei­gen, wie schön ka­tho­lisch sein ist.“Mar­tin Lu­ther galt Fron­leich­nam als das „al­ler­schäd­lichs­te Jah­res­fest“. In der NS-Zeit, der gro­ßen Zeit der po­li­ti­schen Auf­mär­sche, war der Zug der Gläu­bi­gen durch die Stadt vie­ler­orts ein Akt pas­si­ven po­li­ti­schen Wi­der­stands. Auch heu­te wol­len vie­le in den be­son­de­ren Got­tes­diens­ten deut­lich ma­chen, dass ih­rer Mei­nung nach Glau­be nicht ins stil­le Käm­mer­lein ge­hört, son­dern in die Ge­sell­schaft, auf Stra­ßen und Plät­ze. (KNA)

Wie wich­tig ist der öf­fent­li­che Cha­rak­ter des Fes­tes? Lan­ge Zeit wa­ren vie­le Fron­leich­nams­pro­zes­sio­nen kämp­fe­ri­sche De­mons­tra­tio­nen ka­tho­li­scher Fröm­mig­keit, sagt Brauch­tums­for­scher Man­fred Be­cker-Hu­ber­ti: „Die obers­te De­vi­se war lan­ge Zeit: den Pro­tes­tan­ten zei­gen, wie schön ka­tho­lisch sein ist.“Mar­tin Lu­ther galt Fron­leich­nam als das „al­ler­schäd­lichs­te Jah­res­fest“. In der NS-Zeit, der gro­ßen Zeit der po­li­ti­schen Auf­mär­sche, war der Zug der Gläu­bi­gen durch die Stadt vie­ler­orts ein Akt pas­si­ven po­li­ti­schen Wi­der­stands. Auch heu­te wol­len vie­le in den be­son­de­ren Got­tes­diens­ten deut­lich ma­chen, dass ih­rer Mei­nung nach Glau­be nicht ins stil­le Käm­mer­lein ge­hört, son­dern in die Ge­sell­schaft, auf Stra­ßen und Plät­ze. (KNA)
Schreiben Sie einen Kommentar…

Seine Eltern lebten in Nazareth er in Kapernaum ,das erschwerte ihn zu erkennen.
avatar
Admin
Admin

Anzahl der Beiträge : 480
Anmeldedatum : 02.12.09

Benutzerprofil anzeigen http://weisnicht.forumieren.com

Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten