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Beitrag  Admin am So März 19, 2017 5:41 pm

http://www.alfrAufklärung und Kritik 2/2009
Joh 6,42 Und sie sagten: Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin vom Himmel herabgekommen?
Die Geburt von Jeschua  Matthäus und Lukas war nur einen winzig kleinen Teil der Juden bekannt.

Es geht um Betlehem den Sohn Davids

Die kurz zeitliche UNKENNTNIS  Joh. 6,42 UNWISSENHEIT Joh.10,17.18;- Apg 3,17.18 vom geschehen in  Betlehem
lässt das entstehen einer zweiten reli nicht zu  bei Paulus nach der Auferstehung waren beide Juden und Heiden gemeinsam im glauben an den Messias.

34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun! Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum. (Psalm 22.19) (Jesaja 53.12) (Apostelgeschichte 3.17) (Apostelgeschichte 7.59)

https://www.google.at/?gws_rd=ssl#q=paulus+gott+der+heiden&*

. (11,1-18; "Gott hat also auch den Heiden die Umkehr zum Leben geschenkt.


Bei Joh.6,44-51  merkt man das Volk konnte mit dem was er sprach zu jener Zeit  vor der Auferstehung nichts anfangen.
Das Gebot in Matthäus 16,20 zeigt HIER seine Wirkung  in der öffentlichkeit nicht zu sagen das er der Messias ist


Joh 6,43 Jesus sagte zu ihnen: Murrt nicht!
Joh 6,44 Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.

Joh 6,49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.
Joh 6,50 So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben.
Joh 6,51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt.

Jeschua ist nicht das Manna das Brot das vom Himmel kommt,
er ist der Sohn des Josef vor der Auferstehung.

Jeschua  wird erst nach der Auferstehung zum Messias Apg.1,1-9 Himmelfahrt  Galata 3,13 der Fluch des Gesetzes Hebräer 1,3; 2,14;


http://www.welt-der-bibel.de/bibliographie.1.5.roemerbrief.137.html
K. Finsterbusch 1996, 15-22 versucht folgende Fragen zu beantworten: Nach welchem Maßstab sollen Juden und Heiden handeln und nach welchem Maßstab erfolgt das Gericht über sie? Der Maßstab sei in beiden Fällen offenkundig die Tora, die in V. 12 auch sofort genannt werde. Werden damit aber die Heiden nicht ungerecht behandelt, da ihnen die Tora nicht offenbart wurde und ihnen somit auch die Richtlinien des Handelns nach Gottes Willen nicht bekannt sind? Antwort: Die Sinaitora sei Juden gegeben worden, Heiden hingegen lebten nach Paulus gesetzlos. Dennoch seien auch sie nicht ohne Kenntnis der Tora, denn Gott habe ihnen das Gesetzeswerk in ihr Herz geschrieben. Das Gesetzeswerk sei hinsichtlich des Umfangs der Bestimmungen nicht identisch mit der Sinaitora. Heiden hielten aufgrund des ihnen ins Herz geschriebenen Gesetzes nicht die Tora, sondern sie täten die Forderungen des Gesetzes. Die Tora sei für Paulus das universal gültige Gottesgesetz, nach dem sich Juden wie Heiden ausrichten müssen. Übertreten Juden die Bestimmungen der Sinaitora und verletzen Heiden die ihnen gegebenen Bestimmungen der Tora, so habe dies Konsequenzen im Gericht. Befolgen Juden und Heiden die für sie gültigen Bestimmungen der Tora, so würden sie im Gericht gerechtgesprochen.

FEUERBACH
http://www.epikur-journal.at/de/ausgabe/detail.asp?id=159&art=Artikel&tit=%E2%80%9EDer%2520Mensch%2520ist,%2520was%2520er%2520isst.%E2%80%9C%2520Ludwig%2520Feuerbach%2520als%2520Vordenker%2520der%2520Gastrosophie

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Dr. Alfred Kröner (Oberasbach)
War Ludwig Feuerbach ein Antisemit?
Vorbemerkungen
Die Themafrage mag den einen oder an-
deren  Leser  erstaunen,  da  in  der  älteren
Literatur zum Antisemitismus der Name
Ludwig Feuerbach weder erwähnt, noch
an seinen religionskritischen Äußerungen
zum Judentum Anstoß genommen wurde
1
.
Dies hat sich seit einigen Jahren geändert.
Die nachfolgende Darstellung nimmt sich
deshalb dieser Frage an und versucht eine
Antwort darauf zu geben.
2
Der  Beantwortung  stehen  jedoch  einige
schwerwiegende Probleme im Wege. Die-
se liegen einmal im Bereich von Begriffs-
definitionen, zum anderen auch in der Dar-
stellung der Ausführungen Feuerbachs in
den Kapiteln 11 und 12 des Wesens des
Christentums. Denn gerade diese werden,
wie ich beabsichtige darzulegen, den Schlüs-
sel zum Verständnis der Beurteilung der
Themafrage bilden.
Zudem  betonte  bereits  Thomas  Nipper-
dey  in  dem  Werk  
Deutsche  Geschichte
1866 – 1918
: „Jede Erörterung der Ent-
stehung und Entwicklung des Antisemi-
tismus  in  Deutschland  steht  im  Zeichen
von Auschwitz, ist Vorgeschichte von Un-
heil  und  beispielloser  Untat.“
3
 So  sind
auch  diese  Ausführungen  durch  die  un-
menschlichen Verbrechen der Herrschaft des
Nationalsozialismus überschattet; dies gilt
umso mehr als ich zu dem Ergebnis gelan-
ge, dass Ludwig Feuerbach entgegen den
Behauptungen jüdischer Autoren kein An-
tisemit gewesen ist.
Auf die Problematik des Themas bin ich
durch einen Briefwechsel mit einem Be-
kannten und Kenner des Denkens Feuer-
bachs  gestoßen,  der  mich  auf  angeblich
antisemitische Äußerungen des Denkers
im „Wesen des Christentums“ glaubte hin-
weisen zu müssen. In diesem Zusammen-
hang  erwähnte  er  eine  Schrift  des  jüdi-
schen Professors Michael A. Meyer, auf
die anschließend eingegangen werden soll.
Wo findet sich der Antisemitismusvor-
wurf  gegen  Feuerbach?
Meine Ausführungen beschäftigen sich mit
den Vorwürfen zweier jüdischer Autoren.
Dabei muss ich einräumen, dass mir nicht
bekannt ist, ob die beiden zitierten Auto-
ren die ersten waren, die diesen Vorwurf
erhoben haben.
Der Professor für jüdische Geschichte Mi-
chael A. Meyer am Hebrew Union Colle-
ge – Jewish Institut of Religion in Cincin-
nati hatte im Jahre 1992 ein kleines Buch
veröffentlicht, das sich im Wesentlichen
mit Fragen der jüdischen Identität beschäf-
tigt.
4
Es ging hauptsächlich aus Vorlesun-
gen  hervor,  die  er  an  der  University  of
Washington in Seattle gehalten hatte. Da-
bei führte er u.a. aus:
„In seinem 1844 erschienenen Essay ‘Zur
Judenfrage’ übernahm der junge Marx sei-
ne Definition des Judentums von dem an-
tisemitischen  Schriftsteller  Ludwig  Feuer-
bach. Das Judentum war weder Religion
noch Volkstum, sondern egoistische Ge-
winnsucht, die Liebe zum Geld. »Welches
ist  der  weltliche  Grund  des  Judentums?
Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz.
Welches ist der weltliche Kultus des Ju-
den? Der Schacher. Welches ist sein welt-
licher Gott? Das Geld.« Der Jude war die
Personifikation des Kapitalismus.“
5
Wer
diesen  Text  erstmals  liest,  muss  unwill-
kürlich zu dem Schluss kommen, Feuer-
bach habe Karl Marx die Definitioed-kroener.de/Kroener_Feuerbach.pdf

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Aufklärung und Kritik 2/2009
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Judentums in der Art vorgegeben, dass er
es „weder [als] Religion noch Volkstum,
sondern als egoistische Gewinnsucht, die
Liebe  zum  Geld“  charakterisiert  hätte.
Dies trifft jedoch nicht zu. Die von Meyer
gewählte  Zitierweise  ist  unakzeptabel.
Marx hatte in dem genannten Aufsatz eine
Veröffentlichung
Bruno  Bauers
 betref-
fend  die  „Judenfrage“  besprochen.
6
 Es
werden also durch Marx keine Äußerun-
gen Feuerbachs zum Gegenstand und der
Grundlage seiner Kritik gemacht; es geht
vielmehr  um  die  von  Bauer  vertretenen
Thesen zur „Judenfrage“. Gegenstand die-
ser Auseinandersetzung ist die Frage der
Emanzipation
der Juden, also ihre recht-
liche Gleichstellung mit den anderen Bür-
gern  im  19.  Jahrhundert.  Mit  derartigen
Fragen hatte sich Ludwig Feuerbach je-
doch nicht beschäftigt. Er war und ist stets
Religionskritiker gewesen.
Eine weitere Fundstelle für den Antisemi-
tismusvorwurf enthält die Schrift „Juden-
tum“
7
des Rabbiners und Dozenten der
Theologie  an  der  Universität  Oxford,
Norman  Solomon,  wo  wiederum  auf  die
Ausführungen von Karl Marx „Zur Juden-
frage“ Bezug genommen wird. Solomon
führt u.a. dazu aus:
„Marx flieht offensichtlich vor seiner jü-
dischen Identität – er wurde mit sechs Jah-
ren getauft, stammt aber von beiden Eltern-
seiten von Rabbinen ab – , »assimiliert«
sich dem kulturellen Milieu des Antisemi-
ten Feuerbach, dessen groteske Definiti-
on des Judentums er übernimmt, und sucht
vor dem jüdischen Partikularismus Zuflucht
im sozialistischen Universalismus.“
8
Es liegt auf der Hand, dass Solomons Dar-
stellung von der Meyers beeinflusst ist. Ent-
gegen  dessen  pauschalem  Vorwurf  
prä-
zisiert
Solomon seine Kritik, indem er be-
hauptet, Marx gleiche sich „dem kulturel-
len Milieu des Antisemiten Feuerbach“ da-
durch an, dass er „dessen groteske Defi-
nition des Judentums“ übernehme. Diese
Behauptung  ist  im  Folgenden  auf  ihre
Stichhaltigkeit zu überprüfen. Zuerst sind
jedoch noch drei Begriffe zu klären.
Wer ist ein Jude/Israelit und was ist das
Judentum und der Antisemitismus?
Es scheint auf den ersten Blick einfach zu
sein, diese Begriffe zu klären, bereitet aber
bei näherem Zusehen einige Schwierigkei-
ten.  Da  bis  zur  Ausrufung  eines  Staates
Israel  am  14.  Mai  1948  
keine  jüdische
Nation
existierte, die Juden also seit der
Eroberung Jerusalems und gänzlichen Zer-
störung des Tempels durch die Römer im
Jahre 70 n. Chr. in der Diaspora (griech.
Zerstreuung) lebten, also außerhalb Palä-
stinas, bleibt die Frage offen, ob sie Staats-
angehörige des jeweiligen Gastlandes wa-
ren. Waren die in Bayern in der ersten Hälf-
te  des  19.  Jahrhunderts  lebenden  Juden
Bayern, Deutsche oder Staatenlose? Haben
sie sich national durch ihre Eltern (sprich
Geburtsrecht),  durch  den  Geburts-  oder
Aufenthaltsort  oder  durch  ihre  Religion
definiert? Staatsrechtlich erlangte man die
bayerische Staatsangehörigkeit vor allem
durch  das  Indigenat.  Für  die  „jüdischen
Glaubensgenossen“  wurde  am  10.  Juni
1813 ein Edikt erlassen.
9
Dieses bestimm-
te  in  §  1,  dass  nur  diejenigen  
jüdischen
Glaubensgenossen
die in dem Edikt aus-
gesprochenen  bürgerlichen  Rechte  und
Vorzüge erwerben können, wenn sie das
Indigenat auf gesetzliche Weise erhalten
haben. Man erhielt dies dadurch, dass man
gemäß § 2 in dem bei den Polizeibehör-
den geführten
„Judenmatrikel“
eingetra-
gen wurde. Dabei war für den Eintrag der
damalige Wohnort ausschlaggebend (§ 3).
Wenngleich man mit der Eintragung
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